Holztafel

Holztafeln waren beliebt als Trägermaterial im Mittelalter. Auch später, als zunehmend auf Leinwand gemalt wurde, griffen noch viele Künstler auf sie zurück. In der Modernen Kunst wurden moderne Holzträger wie Sperrholz oder Hartfaserplatten verwendet.
Da Holz die Eigenschaft hat zu arbeiten, entstehen bei größeren Klimaschwankungen Risse und Deformationen im hölzernen Träger. Abblätternde Malschicht ist häufig eine Folge des arbeitenden Holzes. Holztafeln wurden im 19. Jahrhundert häufig gedünnt oder gespalten und mit einer sogenannten Pakettierung auf der Gemälderückseite versehen, das die Holztafel in Form halten sollte. Jedoch hatten solche Restaurierungsmaßnahmen häufig negativen Einfluß auf den Erhaltungszustand der Holztafeln, Durch das starre Korsett der Pakettierung kam es häufig zu Rissen und Fugen im Holz, die sich durch die Malschicht durchziehen.
An Holztafeln lösen sich durch Klimaschwankungen und altern häufig die Malschicht und Grundierung vom Untergrund  und stehen dachförmig auf. Ursache des Schadens ist der Schwund der Holztafel, vor allem quer zur Faserrichtung. Eine typische Konservierungsmaßnahmen an Malschicht und Holztafel ist die Festigung der gelösten Schollen, die sich oft nicht mehr in ihre ursprüngliche Form zurückführen lassen und selbst nach einer Festigung fragil bleiben. Vor einer Festigung sind auch die Verschmutzungen nicht ohne Schaden zu entfernen. Wiechtig für den Erhalt des er Holztafel und der Malerei ist eine konservatorische Betreuung und das Einhalten eines konstanten Klimas.

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