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Ikrath, Karl Nagel, Arbeitsfoto, 11

Restaurieren und Konservieren

Das oberste Ziel der Restaurierung ist die Originalsubstanz des Objekts weitestgehend zu erhalten. Als Diplom-Restauratorin verfolge ich das Ziel, durch möglichst auf ein Minimum beschränkte Eingriffe am Objekt die Erhaltungsbedingungen zu verbessern. Dabei ist heute die Reversibilität des Eingriffs eine der Hauptanforderungen.
Mein Erfahrungsschatz im Bereich der Gemälde-Restaurierung reicht von der mittelalterlichen Malerei auf Holztafeln über Gemälde auf textilem Bildträger aller Zeitepochen bis hin zur modernen und zeitgenössischen Malerei.

Unser Restaurierungsatelier in Koblenz

In den letzten Monaten unserer Restaurierungstätigkeit hatten wir einige schöne Kunstobjekte in unserem Restaurierungsatelier. Die Fotos geben einen Endruck von den Konservierungarbeiten an Skulpturen und Gemälden zwischen Barock und Neo-Gotik. Jeder Restaurierung geht eine gründliche Untersuchung mittels UV-Licht, Mikroskop, und eventuell auch Anschliffen voraus. Die Arbeiten werden ständig dokumentiert, in Fotografie und Text festgehalten. Neben den naturwissenschaflichen Untersuchungen erfolgt auch eine kunstwissenschaftliche. Wir haben Referenzobjekte in Neuwied, Andernach, Bonn, Mainz, Trier und im Saarland.

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Vergolden von Bilderrahmen Für eine Vedute von Manskirsch wurde die Kopie eines barocken Zierrahmens angefertigt

Aktuell sind mehrere Barockrahmen im Atelier, wovon eine Kopie mit Gravuren und Wuggelung angefertigt wird. Auf den Fotos die angefertigte Rahmenkopie mit Asam-Gold auf schwarzem Poliment.

Für eine Vedute von Manskirsch wurde die Kopie eines barocken Zierrahmens angefertigt
Die Rahmenecken wurden mit einer Gravur mit barockem Muster verziert und mit einer Tremmolierung im Kreidegrund.


Der Maler Bernhard Gottfried Manskirsch war Ende des 18. Jahrhunderts als Maler am Hof des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus in Ehrenbreitstein tätig.